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Stadtpfarre Traun


 
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Alle Entwürfe für die neugotische Inneneinrichtung stammen bis ins Detail ebenfalls vom Kirchenbau- Architekt Jeblinger. Dadurch ergibt sich ein schöner geschlossener Gesamteindruck des Kirchenraumes. Die Schnitzarbeiten wurden zum größten Teil dem Bildhauer Josef Kepplinger aus Ottensheim übertragen, der schon vorher die Modelle für die Zementgußarbeiten als Verzierungen an diversen Bauelementen angefertigt hatte.
Der Aufbau des Hochaltars vermittelt zunächst mit seinem dachförmigen Aufsatz den Eindruck einer Kirche, in die man durch das reich verzierte Portal mit den beiden Tabernakel-Flügeln eintritt. Seitlich des Tabernakels weisen Reliefdarstellungen des "Manna in der Wüste" und des "Pascha-Mahles" aus dem Alten Testament auf die heilige Eucharistie. In dem in der Mitte über dem "Dach" aufstrebenden Giebelaufsatz ist die Heilige Dreifaltigkeit dargestellt, vor der in der Weihnachts- bzw. Osterzeit die von Bildhauer Oberhuber, Linz, geschnitzte Jesuskind-Figur, bzw. der von Kepplinger stammende Auferstehungs - Christus stehen. Im Vergleich zu den beiden Seitenaltären wirkt der Hochaltar wie ein Torso. Tatsächlich sollte er nach einem noch vorhandenen Entwurf eine Höhe von 9-10 m erreichen. In seinem reich verzierten Gesprenge war an der Spitze jenes Kreuz mit Maria und Johannes vorgesehen, das zum Bestand des Hochaltars der Schloßkapelle gehört hatte und vermutlich 1921 zur Mitfinanzierung der neuen Glocken verkauft wurde. Darunter sollten die vier jetzt auf den Mittelpfeilern der Kirche stehenden Heiligenfiguren von Dionysius, Wolfgang , Ulrich und Ottilie angebracht werden. Der Entwurf kam nicht zur Ausführung, weil der Altar sonst den figuralen Schmuck des mittleren 8 m hohen Glasfensters im Presbyterium verdeckt hätte. Dieses Fenster wurde 1944 bei einem Bombenangriff zerstört.

Neben dem Hochaltar ist auf der linken Seite im Presbyterium das aus Stein gehauene Sakramentshäuschen der alten Kirche von St.Dionysen eingemauert. Es fand nach der Auflassung der Kirche beim "Schrangl"-Bauer(2) einen Platz in der Stube und war für den Neubau der Kirche wieder zurückgegeben worden.

Für die 1893 entstandene Statue des Hl.Josef, des Nährvaters, mit dem Jesuskind am Arm schuf Kepplinger 5 Jahre später den reich verzierten Josef - Altar. Die beiden Reliefta-feln des Altares zeigen die Hl.Familie und den Tod des Heiligen Josef.
Der Marienaltar auf der linken Seite hatte einen ebenfalls von Kepplinger 1893 geschnitzten Vorgängeraltar, der, kleiner und nicht vergoldet, nach der Aufstellung des neuen Marienaltars in der Beichtkapelle gegenüber der Sakristei stand und ab 1908 in der Friedhof-Kapelle Verwendung gefunden hatte. (Er wartet schon ein paar Jahre auf eine Wiederverwendung). Er hatte dem Vergleich mit dem Josef - Altar nicht standgehalten. 1899 wurde daher als letzte Arbeit der Werkstatt Kepplinger, der 1898 verstorben war, von seinem Nachfolger Raweder der heutige Marien-Altar geliefert. In ihm wird jeweils die Weihnachtskrippe aufgestellt und das hl.Grab mit dem von Kepplinger geschnitzten lebensgroßen Christus eingerichtet. Die Lourdes-Statue ist eine aus München angekaufte Serienarbeit.
Die ältesten Kunstwerke der Kirche sind die auf den Mittelsäulen des Mittelschiffes angebrachten Heiligenfiguren. Die Heiligen Dionysius (mit abgeschlagenen Kopf), Wolfgang (mit einer Kirche), Ulrich (mit einem Fisch) stammen aus einem Altarschrein, der in etwa wie jener von St.Michael/Rauhenödt ausgesehen haben dürfte, zu dessen Schreinfiguren gewisse stilistische Beziehungen bestehen. Ihre Entstehungszeit wird mit 1480 angegeben. Die Figuren dürften aus der Nachfolge Nikolaus Gerhaerts stammen. Vergleichbare Typen stehen in der Hofburgkapelle in Wien und im Pesenbacher-Altar(3).
Die vierte Figur, die Hl. Ottilie dürfte etwas später im frühen 16.Jahrhundert entstanden sein.(3) Die vier Figuren wurden nach der Entfernung aus der Schloßkapelle 1892 "feinst im reichen Goldbrochate" vom Vergolder der neuen Pfarrkirchen Altäre Klambauer aus Linz neu gefaßt.
Es ist zu vermuten, daß diese Figuren Teile der "zween zermoderten Altäre" der aufgelassenen Dionysius-Kirche waren, die nach Aufzeichnungen im Pfarrarchiv 1787 an Arme als Brennholz abgegeben wurden.
In der Taufkapelle, die sich auf der Nordseite unter der Empore befindet, steht ein Rosenkranzaltar aus dem Jahre 1894, auf dem ein Bild Mariens mit 2 anbetenden Mönchen von einem Strahlenkranz umrahmt wird, in dem in Miniaturmalerei die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes gezeigt werden. Die Bilder sind das Werk eines Malers Wutsch aus Linz; der holzgeschnitzte Altar stammt aus dem "Aeltesten Bildhauer-Atelier für Holz- und Steinarbeiten" des Bildhauers Max Oberhuber aus Linz. Die beiden 1898 gelieferten Heiligenfiguren an den Seitenwänden des Presbyteriums, der Hl. Johannes Nepomuk, sowie der Hl. Aloisius von Gonzaga sind ebenfalls sein Werk.
Die Figuren des Hl.Petrus und Hl.Paulus" wurden 1921 aus Wels angekauft. Ihr Hersteller ist unbekannt.
Der Corpus des Missionskreuzes neben dem Josefaltar und jenes Kreuzes, das in der Taufkapelle hinter der "Pieta" steht, dürften von Kepplinger stammen. Die "Pieta" ist unbekannter Herkunft und wurde 1910 von einer Verkäuferin gestiftet.
Ein großer Teil der Glasfenster wurde bei einem Bombenangriff am 19.11.1944 zerstört, darunter die fünf 8 m hohen Presbyteriumsfenster, von denen im mittleren der Kirchenpatron, der Hl. Dionysius, sowie die drei während der Bauzeit residierenden Bischöfe Rudigier, Müller und Doppelbauer dargestellt waren. Die übrigen vier hatten wie die noch erhaltenen vier Evangelisten-Fenster der Seitenschiffe verschiedene Teppichmuster. Jedes Fenster ist durch 2 Mittelpfosten geteilt, diese und das Maßwerk sehr schlank gehalten. Seit 1974 sind alle zerstörten Fenster durch marmoriertes Opalglas mit geschlagenen Glas-Dallen ersetzt.
Neben den vier Evangelistenfenstern des Seitenschiffes zeigt eines der beiden Fenster über den Seiteneingängen das Symbol der Zimmerleute, die dieses Fenster gestiftet haben. Von den zwei Fenstern unter der Empore, von denen nur mehr Reste der alten Gläser vorhanden sind, zeigte das südliche die drei wichtigsten Männer dieses Bauwerkes: Pfarrer Franz X. Gruber, Architekt Raymund, den Bürgermeister und Maurermeister Johann Roithner. Das Bild von Pfarrer Franz X. Gruber blieb erhalten und wurde über dem Eingang der Sakristei angebracht.
Die Orgel, von deren 1134 Pfeifen die kleinste 8 mm und die größte 5,25 m mißt, hat zwei Manuale und 18 Register. Sie ist ein Werk des Orgelbaumeisters Leopold Breinbauer aus Ottensheim. Das Gehäuse stammt von Kepplinger. Die Orgel wurde wahrscheinlich bereits bei der Kirchweihe 1890 gespielt. Sie wurde 1989 umfassend renoviert und steht unter Denkmalschutz.
Die Kreuzwegbilder wurden von Malermeister Scherfler aus Mauerkirchen gemalt, dem auch die Ausmalung des Kircheninneren nach detaillierten Anweisungen Jeblingers übertragen worden war. Die besonders im Presbyterium sehr aufwendige und reichhaltig mit Bordüren ausgeschmückte Malerei wurde bei der Renovierung 1937 nicht mehr erneuert und übermalen.
Von den zwei geschnitzten Beichtstühlen ist einer noch in Verwendung und steht derzeit in der Beichtkapelle. Sie stammen ebenso wie die Sakristei-Kästen aus der Werkstatt Kepplinger.
Nach dem weitgehenden Verlust der alten Kirchenglocken wurden 1923 aus Geldmangel 4 Stahlglocken angekauft. Ihre Töne sind Es, Ges, As und B. Eine kleine Glocke mit 33 cm Durchmesser aus dem Jahr 1733 blieb von der Dionysius-Kirche erhalten und befindet sich derzeit in der Friedhofkapelle.
Zum Abschluß noch ein Auszug aus einer Predigt Pfarrer Grubers, deren Hörer damals mehrheitlich Fabrikarbeiter waren:"..Ich blicke mit inniger Freude und dem lebhaften Dank hin auf die Ergebnisse des hiesigen Kirchenbaus. Gar manche einfließenden Gaben haben häufig einen vielfach erhöhten Wert durch die Gesinnung und Weise, in der sie verabreicht werden. Was die Freude noch viel größer macht, ist der Umstand, daß die anderen Sammlungen zu religiösen und menschenfreundlichen Zwecken nicht nur nicht geringere, sondern größere Resultate geliefert haben.."
Wir stehen heute mit Bewunderung vor dem Weitblick und dem Opfergeist einer Pfarre, die damals ein Fünftel der heutigen Pfarrbevölkerung umfaßte und imstande war, durch Opfermut ein solches Bauwerk zu errichten.

Gottesdienstzeiten:
Sonntag: 8.00, 10.00 Uhr Stadtpfarrkirche
Montag: 8.00 Uhr - Stadtpfarrkirche (entfällt wenn am Montag ein Begräbnisgottesdienst  ist)
Dienstag: 15.00 Uhr - Kapelle des Bezirksaltenheimes Traun (Traunstadlweg 17)
Mittwoch: 8.00 Uhr - Stadtpfarrkirche
Donnerstag: 15.00 Uhr - Kapelle des Bezirksaltenheimes St. Dionysen (Wilhelm Anger Straße 21)
Freitag: 8.00 Uhr - Stadtpfarrkirche
Samstag: 8.00 Uhr - Rosenkranz in der Stadtpfarrkirche

 




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